Webflow vs WordPress: Was für euren Alltag den Unterschied macht
Ihr steht vor einem Relaunch und müsst entscheiden, welches System zu eurem Team, eurer Pflege und eurem Budget passt. Wir bauen selbst mit Webflow und zeigen euch offen, woran ihr die Entscheidung festmacht, damit ihr am Ende klar wisst, was zu euch passt.

Inhalt
Der Relaunch steht an. Die Agentur schlägt Webflow vor, der Haus-Dienstleister schwört auf WordPress. Intern pflegt jemand nebenbei die Inhalte, und die Plugin-Updates bleiben liegen, bis etwas nicht mehr geht.
Bei Webflow vs WordPress entscheidet nicht die Funktionsliste. Entscheidend ist, wer eure Seite im Alltag pflegt, wer für Updates und Sicherheit geradesteht und welche Systeme angebunden werden müssen. Wir bauen selbst mit Webflow und sagen das offen. Es gibt trotzdem Fälle, in denen WordPress die bessere Wahl ist. Die nennen wir genauso klar.
Was unterscheidet Webflow und WordPress im Grundmodell?
Webflow liefert Design, CMS und Hosting aus einer Hand. Ihr zahlt einen Tarif, und Webflow betreibt das Hosting, laut IONOS auf einer Infrastruktur von AWS und Fastly. WordPress ist freie Software. Ihr installiert sie bei einem Hoster eurer Wahl, kombiniert sie mit einem Theme und erweitert sie mit Plugins.

Daraus folgt der wichtigste Unterschied: die Verantwortung. Bei Webflow kümmert sich der Anbieter um Server, Updates und Sicherheit. Bei WordPress liegt das bei euch oder eurem Dienstleister. Zur Einordnung gehört auch: Webflow ist ein geschlossenes System aus den USA. Was die Plattform nicht kann, baut ihr nicht einfach nach.
Noch ein Hinweis zur Einordnung. Die Vergleiche, die wir für diesen Artikel ausgewertet haben, stammen vor allem von Webflow-Agenturen, einem Plugin-Anbieter und einem Hoster. Wir bauen selbst mit Webflow und sind damit ebenfalls nicht neutral. Lest den Artikel mit diesem Wissen.
WordPress kennt jeder. Es läuft auf einem großen Teil aller Websites, Webflow ist dagegen wenig verbreitet. Beim Wechsel müsst ihr intern deshalb manchmal erst erklären, warum ihr ein weniger bekanntes System wählt. Für das Ergebnis spielt das keine Rolle.
Für die Auswahl schon: Webflow läuft laut W3Techs-Daten, die Flow Ninja zitiert, nur auf 0,8 Prozent aller Websites, WordPress dagegen auf rund 40 Prozent. Deshalb gibt es aus unserer Sicht auch deutlich weniger Webflow-Dienstleister. Fragt vor dem Start, wer die Seite pflegt, wenn eure Agentur ausfällt. Diese Abhängigkeit ist ein echtes Risiko.
Wer kümmert sich bei Webflow und WordPress um Updates und Sicherheit?
Bei Webflow übernimmt der Anbieter Sicherheitsupdates, Hosting und das SSL-Zertifikat. Das Zertifikat verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Website und ist im Tarif enthalten. Ihr müsst nichts tun. Ihr könnt aber auch nichts beeinflussen, wenn der Anbieter etwas ändert.
Bei WordPress verteilt sich die Verantwortung auf vier Ebenen: Kern, Theme, Plugins und Hosting. Für jede Ebene erscheinen Updates in eigenem Rhythmus. Jemand muss sie einspielen und danach prüfen, ob die Seite noch läuft. Denn Updates können Fehler verursachen, etwa wenn ein Plugin mit der neuen Kernversion nicht mehr zusammenarbeitet.
Die Schwachstellen liegen dabei selten im Kern. Die meisten bekannten Sicherheitslücken betreffen Plugins: Laut dem Patchstack-Report „State of WordPress Security in 2026“ wurden 2025 im WordPress-Ökosystem 11.334 neue Schwachstellen gemeldet, rund 91 Prozent davon in Plugins und rund 9 Prozent in Themes. Im WordPress-Kern selbst waren es laut Patchstack nur sechs. Auch IONOS weist auf die Update-Pflichten bei Plugins hin. Die Faustregel daraus: Je mehr Plugins, desto mehr Pflege.
In der Praxis werden WordPress-Seiten deutlich häufiger gehackt. Das liegt zum Teil an der großen Verbreitung. Die typischen Einfallstore sind aber Altlasten: veraltete oder nicht mehr gepflegte Plugins und Themes, deren Lücken niemand mehr schließt, und veraltete PHP-Versionen beim Hosting. Laut dem Hacked Website Report 2023 von Sucuri waren 39,1 Prozent der CMS-Installationen zum Zeitpunkt der Infektion veraltet. Bei PHP sieht es ähnlich aus: Laut der Statistik von WordPress.org lief im Oktober 2026 rund ein Drittel der erfassten WordPress-Seiten auf einer PHP-Version, für die es laut php.net keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Mehr dazu lest ihr in unserem Ratgeber PHP-Sicherheitslücke: Ist eure WordPress-Website betroffen?
Gute Wartung senkt das Risiko deutlich. Die Angriffsfläche bleibt bei WordPress durch Plugins, Themes und PHP aber größer. Bei Webflow gibt es keine Plugins auf dem Server und keine PHP-Version, um die ihr euch kümmern müsst, Hosting und Updates liegen beim Anbieter. In unseren Webflow-Projekten haben wir noch keinen gehackten Auftritt erlebt. Eine Garantie ist das nicht, absolut sicher ist kein System. Bei WordPress gilt deshalb: Die Wartung muss jemand übernehmen, und zwar jeden Monat. Fragt euch vor der Entscheidung: Wer ist das bei euch, und was passiert, wenn diese Person im Urlaub ist?
Wie kommt euer Team im Alltag mit dem Editor zurecht?
Ein Beispiel: Eine Mitarbeiterin soll eine neue Referenz auf die Website stellen. Bei Webflow meldet sie sich an, legt im CMS einen Eintrag an, füllt Titel, Text und Bilder aus und klickt auf Veröffentlichen. Das Layout steht fest. Mit einer reinen Redaktionsrolle kann sie den Text ändern, aber nicht versehentlich eine Spalte verschieben.
Dahinter steckt ein Prinzip. Webflow arbeitet mit Komponenten, die das Design schützen, und mit festen Plätzen für Editoren, den sogenannten Seats. Zusätzliche Seats für Bearbeiter kosten je nach Tarif extra. Bei WordPress gibt es mehrere Editoren und Page-Builder. Das ist flexibel. Jede Seite fühlt sich je nach Builder aber anders an, und wer Rechte hat, kann auch Layouts zerlegen.
Zwei Dinge solltet ihr wissen. Die Oberfläche von Webflow gibt es laut Formburg nur auf Englisch, der Ticket-Support antwortet ebenfalls auf Englisch. Für die reine Inhaltspflege ist das aus unserer Sicht verkraftbar, weil die Felder selbsterklärend sind. WordPress hat keinen offiziellen Support, dafür eine große Community und viele Anleitungen auf Deutsch.
Das Webflow CMS reicht für das, was Dienstleister meist brauchen: Leistungen, Referenzen, Team, Stellen und Blog. Grenzen gibt es trotzdem. Die Zahl der Seiten und CMS-Einträge ist je nach Tarif begrenzt. Und Nutzerkonten für geschlossene Bereiche gibt es nicht mehr. Dazu gleich mehr.
Wann ist WordPress die bessere Wahl?
Wir raten in drei Fällen zu WordPress. Erstens bei Mitgliederbereichen und Kundenlogins. Webflow hat seine Funktion für Nutzerkonten eingestellt, Gravity Forms bewertet die Plattform für Mitgliederseiten deshalb als ungeeignet. Wer einen geschützten Bereich braucht, ist bei WordPress mit den passenden Plugins besser aufgehoben.
Zweitens bei einem umfangreichen Onlineshop. WordPress ist im Onlinehandel verbreitet, das Plugin-Angebot dafür ist groß. Drittens bei Sonderfunktionen, die nur ein bestimmtes Plugin liefert: Buchungssysteme, Konfiguratoren, Kundenportale. Webflow hat einen eigenen App-Marktplatz. Der ist aber deutlich kleiner als das Plugin-Verzeichnis von WordPress.
Für die Marketing-Website eines Dienstleisters ist Webflow aus unserer Sicht meist die bessere Wahl. Also für Leistungen, Referenzen, Anfragen und Stellenanzeigen. Hier zahlt sich aus, dass weniger Teile gewartet werden müssen.
Gibt es bei SEO und Mehrsprachigkeit einen Unterschied?
Bei Webflow sind die SEO-Grundfunktionen eingebaut. Bei WordPress kommen sie über Plugins wie Yoast. Beides funktioniert. Für Google zählen aus unserer Sicht vor allem Inhalt, Struktur und Ladezeit, nicht das System dahinter.
Die Ladezeit hängt bei WordPress stark an Hosting und Plugins, weil jedes Plugin eigenen Code mitbringt. Bei Webflow liegt das Hosting beim Anbieter, und der Code bleibt ohne Plugin-Stapel schlanker. Schnell kann trotzdem beides sein, wenn jemand darauf achtet.
Mehrsprachigkeit gibt es bei Webflow als kostenpflichtiges Add-on, bei WordPress über Plugins. Beides geht, beides kostet Aufwand. Für eine zweite Sprache braucht ihr in jedem Fall jemanden, der die Texte pflegt.
Webflow oder WordPress: Welche Systeme muss eure Website anbinden?
Oft ist diese Frage wichtiger als die Wahl des Editors. Die Website soll Anfragen ins CRM schreiben, Objekte aus dem Fachsystem anzeigen oder Anfragen an die richtige Person weiterleiten. Beide Systeme lassen sich dafür anbinden. Webflow lässt sich über Schnittstellen an CRM und Fachsysteme anbinden, laut Edition Group auch über den App-Marktplatz. Wir richten solche Anbindungen ein, etwa in den beiden Beispielen unten. Bei WordPress laufen Anbindungen über Plugins und Schnittstellen.

Wie das aussieht, zeigt LAMPARTER Immobilien. Die Objekte werden nur im CRM Propstack gepflegt. Jedes Objekt wird dort einzeln per Häkchen für die Website freigegeben, Off-Market-Objekte bleiben intern. Nach der Freigabe ist das Objekt in wenigen Sekunden im Webflow CMS online, mit Titel, Preis, Texten, Bildern, Grundrissen und Ansprechpartner. Nimmt jemand das Häkchen weg, verschwindet es automatisch. Die freigegebenen Objekte werden dabei automatisch aus Propstack auf die Website übertragen.
Inhaber Kelwin Lamparter sagt dazu: „Unsere Objekte pflegen wir nur noch an einer Stelle, in unserem CRM.“
Ein zweites Beispiel ist THECO Recycling. Im Kontaktformular wählt der Interessent unter „Worum gehts?“ sein Anliegen. Je nach gewählter Option geht die Anfrage per Mail direkt an den zuständigen Ansprechpartner. Die Dropdown-Auswahl im Formular wird dabei automatisch dem passenden Ansprechpartner zugeordnet.
Neu dazu kommt die Anbindung an KI-Assistenten über MCP, eine Schnittstelle, über die ein KI-Agent Inhalte lesen und anlegen kann. Flow Ninja beschreibt das für beide Plattformen. Für die meisten Dienstleister ist das heute noch kein Entscheidungskriterium. Wer vor allem Systeme verbinden will, findet unter Website, CRM und Fachsysteme verbinden die typischen Abläufe.
Was treibt die Kosten von Webflow und WordPress über die Jahre?
Die WordPress-Software kostet nichts. Alles andere schon: Hosting, ein Theme, Premium-Plugins mit Jahreslizenz und vor allem die Stunden, in denen jemand Updates einspielt und testet. Diese Stunden sind aus unserer Sicht leicht zu übersehen, wenn man nur das Angebot für den Relaunch betrachtet. Sie fallen aber regelmäßig an, entweder intern oder über einen Wartungsvertrag.
Bei Webflow zahlt ihr einen Tarif, der Hosting, SSL und Wartung enthält. Je nach Tarif begrenzt Webflow unter anderem die Zahl der Seiten und CMS-Einträge. Dazu kommen die Editor-Seats und Add-ons wie Lokalisierung oder Analyse. Updates an Server und Software fallen weg. Inhaltspflege und Schnittstellen bleiben.
Über die Jahre bestimmen auf beiden Seiten dieselben Faktoren die Summe:
- Umfang: Zahl der Seiten, CMS-Einträge und Sprachen
- Erweiterungen: Plugins mit Lizenz bei WordPress, Add-ons und Seats bei Webflow
- Wartung: Stunden für Updates, Tests und Backups bei WordPress
- Interne Pflegezeit: Wie schnell kann euer Team Inhalte selbst ändern?
- Schnittstellen: Welche Systeme müssen angebunden und betreut werden?
Was es am Ende kostet, hängt an diesen fünf Dingen. Einen konkreten Preis nennen wir erst, wenn wir eure Seite und eure Abläufe gesehen haben.
Was müsst ihr bei DSGVO und Hosting-Standort prüfen?
Webflow ist ein US-Anbieter. Für euch als deutsches Unternehmen heißt das: Ihr braucht einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Webflow und eine Grundlage für die Datenübermittlung in die USA. Das sind entweder Standardvertragsklauseln, also von der EU vorgegebene Vertragstexte, oder das Data Privacy Framework. Das ist ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission, unter dem sich US-Unternehmen zertifizieren lassen können. Das EU-Gericht hat ihn im September 2025 bestätigt, ein Rechtsmittel beim EuGH ist aber noch anhängig. Prüft in eurem Konto, welche Dokumente Webflow dafür bereitstellt, und lasst sie von eurem Datenschutzbeauftragten gegenlesen.
Bei WordPress hängt die Antwort an eurem Hoster. Ein deutscher Hoster löst die Frage nach dem Serverstandort. Er löst aber nicht die Frage nach Plugins, die Daten an Dritte senden, etwa für Schriften, Karten oder Statistik.
Aus unserer Sicht ist die größere Baustelle bei beiden Systemen dieselbe: Formulare, Tracking und eingebundene Dienste. Dort fließen personenbezogene Daten, dort braucht ihr Einwilligungen und saubere Datenschutzhinweise. Das System selbst ist nur ein Teil der Prüfung.
Wie läuft ein Umzug von WordPress oder Jimdo auf Webflow?
Ein Umzug ist kein Knopfdruck, bei einer typischen Dienstleister-Website aus unserer Sicht aber auch kein Großprojekt. Ein typischer Ablauf sieht so aus:
- Bestand aufnehmen: Welche Seiten, Beiträge, Bilder und Formulare gibt es, und was davon soll bleiben?
- Weiterleitungen planen: Jede alte URL, die in Google steht, bekommt ein Ziel auf der neuen Seite. Sonst riskiert ihr, eure Plätze bei Google zu verlieren.
- CMS-Struktur anlegen: Referenzen, Leistungen, Team und Blog als eigene Sammlungen mit festen Feldern.
- Inhalte übertragen: Texte und Bilder einpflegen und dabei ausmisten.
- Formulare und Schnittstellen anbinden: Postfach, CRM, Terminbuchung.
- Testen: alle Seiten auf Handy und Rechner, alle Formulare, alle Weiterleitungen.
- Umstellen: Domain auf Webflow zeigen lassen, alte Seite abschalten.
Beispiel: Halisch GmbH
Die Halisch GmbH (Großküchentechnik) hatte ihre Website auf WordPress. Mit dem Relaunch ist sie auf Webflow umgezogen und hat dabei ein neues Design bekommen. Die neue Seite arbeitet mit Animationen und lädt trotzdem schnell. Das Ergebnis seht ihr auf halisch-borken.de.
Auch von einem Baukasten aus geht es. THECO Recycling und Glas Robert hatten ihre Websites vorher auf Jimdo, beide laufen heute auf Webflow. Die Schritte sind dieselben wie oben, der Bestand ist bei Baukästen in der Regel kleiner.
Was ihr beim späteren Wechsel mitnehmen könnt
Lock-in heißt: Ihr seid an einen Anbieter gebunden, weil der Wechsel aufwendig oder teuer ist. Bei Webflow sieht das laut Webflow-Hilfe und dem Migrationsdienstleister Clonepartner so aus. Exportieren lassen sich in den kostenpflichtigen Workspace-Tarifen der Code der statischen Seiten (HTML, CSS und JavaScript samt Bildern) und die CMS-Sammlungen getrennt als CSV-Tabelle. Eure Texte und Daten nehmt ihr also mit, Bilder aus dem CMS müsst ihr aber gesondert herunterladen.
Verloren geht die bearbeitbare Struktur: Im exportierten Code bleiben CMS-Listen leer, Formulare verschicken nichts mehr, die Seitensuche fällt weg, und den visuellen Editor gibt es nicht mehr. Animationen laufen weiter, solange die mitexportierte Webflow-Skriptdatei eingebunden bleibt. Der exportierte Code ist statisch. Ihr könnt ihn anderswo hosten, aber nicht so weiterbearbeiten wie in Webflow. Ein Wechsel heißt in der Praxis: neu aufbauen, mit den alten Inhalten.
Bei WordPress ist der Wegzug einfacher, weil ihr die Datenbank in der Hand habt. Ein Page-Builder-Layout nehmt ihr aber auch dort nicht mit. Dazu kommt bei Webflow die Abhängigkeit vom Dienstleister, die wegen der geringeren Verbreitung aus unserer Sicht größer ist.
Ihr seid unsicher, ob sich der Umzug eurer WordPress- oder Baukasten-Seite lohnt? In der kostenlosen Website-Analyse schauen wir uns eure Seite, eure Pflegeabläufe und die angebundenen Systeme an. Danach sagen wir euch ehrlich, ob Webflow oder WordPress besser passt.
Welches System passt zu eurem Team?
Vier Fragen reichen für die Vorentscheidung:
- Wer pflegt die Inhalte? Ein kleines Team ohne IT, das Texte und Referenzen selbst ändern will, kommt mit Webflow gut zurecht.
- Wer verantwortet Updates? Habt ihr dafür niemanden und keinen Wartungsvertrag, spricht das für Webflow. Habt ihr einen verlässlichen WordPress-Dienstleister, ist das Argument weg.
- Welche Systeme müssen dran? CRM, Fachsystem und Postfach gehen mit beiden. Entscheidend ist, ob jemand die Schnittstelle baut und betreut.
- Braucht ihr Logins oder einen großen Shop? Dann spricht aus unserer Sicht viel für WordPress.
Und wer eine gut gewartete WordPress-Seite hat und zufrieden ist, muss nicht wechseln. Ein Relaunch nur wegen des Systems lohnt sich selten.
Wenn ihr wissen wollt, wo eure Seite steht: Die Website-Analyse ist kostenlos. Danach wisst ihr, was sich lohnt.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Datenschutzberatung im Einzelfall. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Ist Webflow besser für SEO als WordPress?
Nein, nicht automatisch. Bei Webflow sind die SEO-Grundfunktionen eingebaut, bei WordPress kommen sie über Plugins wie Yoast. Die Ladezeit hängt bei WordPress stärker an Hosting und Plugins, bei Webflow liegt das Hosting beim Anbieter. Am Ende zählen aus unserer Sicht Inhalt, Struktur und Ladezeit, nicht das System.
Ist Webflow sicherer als WordPress?
Die Angriffsfläche ist bei Webflow kleiner. Es gibt keine Plugins auf dem Server und keine PHP-Version, um die ihr euch kümmern müsst, Hosting und Updates liegen beim Anbieter. Bei WordPress liegen laut Patchstack die meisten neuen Schwachstellen in Plugins. Gute Wartung senkt das Risiko dort deutlich. In unseren Webflow-Projekten haben wir noch keinen gehackten Auftritt erlebt. Absolut sicher ist aber kein System.
Gibt es Webflow auf Deutsch?
Die Oberfläche von Webflow gibt es laut Formburg nur auf Englisch, der Ticket-Support antwortet ebenfalls auf Englisch. Für die reine Inhaltspflege im CMS ist das meist verkraftbar, weil die Felder selbsterklärend sind. Wer die ganze Seite selbst bauen will, sollte mit Englisch zurechtkommen.
Ist Webflow für kleine Unternehmen geeignet, oder reicht ein Baukasten wie Jimdo?
Ein Baukasten reicht, solange ihr nur ein paar Seiten mit Kontaktdaten braucht. Webflow lohnt sich, wenn ihr Referenzen, Leistungen oder Stellen regelmäßig pflegt, ein eigenes Design wollt oder Formulare an CRM und Postfach anbinden müsst. THECO Recycling und Glas Robert sind von Jimdo auf Webflow gewechselt.
Lohnt sich das Webflow CMS für einen Blog?
Für einen Unternehmensblog mit Artikeln, Kategorien und Autoren reicht das Webflow CMS. Ihr legt Artikel als Einträge an, das Layout bleibt fest. Grenzen gibt es bei sehr großen Archiven, weil die Zahl der CMS-Einträge je nach Tarif begrenzt ist. Prüft den Bestand vor der Entscheidung.
Kann man Webflow kostenlos nutzen?
Webflow bietet einen eingeschränkten kostenlosen Einstieg. Damit könnt ihr das System testen und eine Seite aufbauen. Für eine eigene Domain und den Betrieb braucht ihr einen kostenpflichtigen Tarif, dessen Höhe sich nach Seiten, CMS-Einträgen, Seats und Add-ons richtet.



